Zwischen Bergen und Meer: Oubaai Golf Club

Fahren wir fort in unserer Serie: Golfpätze in Südafrika. Heute möchte ich euch den Oubaai Golf Club vorstellen, der in der Nähe des George Airport am Meer liegt. Bevor ich ins Detail gehe noch ein Tipp: denkt gerade auf diesem Platz an die Sonnencreme! Das Halfway-House des Oubaai Golfclubs liegt weit entfernt vom Clubhouse. Wer also seine Sonnencreme vergessen hat, ist der Sonne 18 Loch lang schutzlos ausgeliefert (nicht, dass ich aus Erfahrung sprechen würde #wasntme).

Oubaai war der erste Platz, den wir in diesem Jahr in Südafrika gespielt haben, daher war natürlich alles zu Beginn noch recht aufregend und ungewohnt. Wir waren extra etwas zeitiger da, um noch ein paar Bälle auf der Driving Range zu kloppen, mussten jedoch feststellen, dass es lediglich eine kleine Chip- und Putt-Area gab (wie bei den meisten anderen Clubs auch). War aber gar nicht schlimm, so gab es dann einfach ein zweites kleines Frühstück im gemütlichen Clubrestaurant. Als Leihgabe bekamen wir recht passable Schläger bekannter Marken, mit denen man sehr gut zurecht kam.

Oubaai ist einer der ersten Ernie Else Signature Courses in Südafrika und eine gut gepflegte, schöne 18-Loch-Anlage. Der Platz bietet sowohl spektakuläre Sichten in bewaldete Berge, Täler und Schluchten der Outeniqua Mountains, als auch zwei sehr schöne Löcher mit Blick auf den Indischen Ozean.

OubaaiGolfClub-Hole7

Loch 6 im Oubaai Golf Club


Spielerisch ist er abgesehen von ein paar wenigen Bahnen nicht besonders schwer, aber auch keinesfalls langweilig. Nach 9 Loch erwartet einen ein kleines Halfway-House, in dem man sich eine Kleinigkeit gönnen oder aber auch einfach kostenfrei seinen Wasservorrat am Spender auffüllen kann. Besonders spektakulär sind die Löcher 6, 17 und 18. An der 6, einem Par 3, hat man einen tollen Blick in eine Schlucht und einen Abschlag zum Genießen.

Abschlag 18 Oubaai Golf Club

Der Abschlag an der 18

An der 17, ebenfalls ein Par 3, schlägt man direkt aufs Meer zu. Die 18 verläuft dann parallel zur Küste. Ein tolles letztes Loch, das von der Terrasse aus auch genauestens beobachtet werden kann. Es gilt also nochmal alle Reserven zu mobilisieren und die schönsten Schläge rauszuholen.

Schön war auch der Tierbesuch mit Nachwuchs, der natürlich nicht immer zu sehen ist, aber für uns auf alle Fälle mit zu den Highlights zählte.

Springbocks vor Bunker

Tierische Nachwuchs-Golfer

Nach der Runde kann man sehr schön auf der Terrasse mit tollem Blick auf die 18 und das Meer noch ein eiskaltes Light-Beer oder einen leckeren Weißwein genießen. Es lohnt sich also, hier noch etwas Zeit für Loch 19 einzuplanen.

Fazit: Der Oubaai Golf Club sollte auf jeden Fall auch auf der Liste der zu spielenden Plätze in der Nähe von George stehen. Auch, wenn er in meinem persönlichen Ranking, der von uns gespielten Plätze, „nur“ auf dem geteilten dritten Rang landet.

Warum Jordan Spieth das Masters verlor

Ich musste das Masters erstmal ein paar Tage sacken lassen, bevor ich mich dem Thema hier widmen konnte. Erstens kämpfte ich noch ein wenig mit dem Schlafentzug und zweitens war ich einfach immer noch fassungslos von dem was da am Sonntag Nacht passiert war. Eigentlich schreibe ich auch nicht gerne über vergangene Turniere, das können Sportjournalisten und andere Blogger viel besser als ich. Dieses Masters war jedoch wieder mal so besonders, dass es es einfach Wert ist, darüber auch noch den hundertsten Bericht zu verfassen:

Nach 9 Loch schon ins Bett?

Nach einem langen Mittagsschlaf war ich also am Sonntag Abend bereit, den Kampf gegen den Schlaf aufzunehmen. Die ersten Löcher verliefen noch weitgehend unspektakulär, bis Spieth dann begann sein Birdie-Feuerwerk zu zünden. Nach 9 Löchern war ich also fast soweit, den Fight aufzugeben, so sicher war ich mir, dass Jordan Spieth das nach Hause bringen wird. Aber das Masters ist eben das Masters und auf kaum einem anderem Platz wie diesem gilt: abgerechnet wird zum Schluss.

Die Situation auf dem Platz

Nochmal zusammenfassend die Situation: Jordan Spieth, von Beginn an Führender des Turniers, ging mit einem Schlag Vorsprung vor dem zweiten Smiley Kaufman und 3 Schlägen Vorsprung vor dem späteren Sieger Denny Willet auf die letzte Runde. Mit zunächst einigen Up and Downs spielte er dann die Löcher 6, 7, 8 und 9 Birdie und baute so seinen Vorsprung auf 4 Schläge vor dem Verfolger Willet aus. Das Turnier schien einen ähnlichen Verlauf zu nehmen, wie im Jahr zuvor. Für Spieth lief alles nach Plan. Doch plötzlich folgten an der 10 und 11 je ein Bogey, bevor der junge Shootingstar an der 12 mit einem Quadruple Bogey seine Titelverteidigung verspielte.

Die 12 wurde zum Verhängnis für Spieth

An der 12, einem Par 3, verzog Spieth seinen Abschlag kurz rechts ins Wasser. Eigentlich noch kein Drama: Pitcht, Put, Bogey, Mund abwischen, weitermachen. Doch dann kam der eigentlich schlimmste Schlag des Spiels. Aus der Dropingzone fettete er den Pitch, der ohne jede Chance das Grün zu treffen erneut im Wasser landete. Logischerweise war dann der zweite Pitch viel zu lang („bloß nicht nochmal ins Wasser“) und landete im Bunker. Bunkerschlag, Putt und Jordan musste die 7 auf seiner Scorekarte notieren. Zeitgleich spielteanny Willet an der 14 ein Birdie und lag plötzlich mit 3 Schlägen in Führung.

Es sollte nicht mehr reichen

Wer nun dachte, dass der erst 22-Jährige Spieth in sich zusammenfallen würde, täuschte sich. Plötzlich spielte er wieder das Golf, was man von ihm gewohnt ist und erarbeitete sich tatsächlich noch Chancen, um Willet zumindest ins Stechen zu zwingen. Doch letztlich reichte es dann doch nicht ganz und ein sichtlich geschaffter Jordan Spieth musste sich am Ende geschlagen geben.

Wie kann das nun sein, dass die Nummer 2 der Welt, ein Weltklasse-Golfer also, auf einmal so einbricht? Vor ein paar Jahren mussten wir das bereits bei Rory McIlroy miterleben, der mit großem Vorsprung in die letzte Runde ging und auch völlig den Faden verlor.

So erklärt Spieth seinen Einbruch

Bemerkenswerterweise hatte Spieth bereits nach der Runde eine Erklärung für seinen Einbruch. Im Interview analysierte er, dass er nach den 4 Birdies in Folge dachte, dass er jetzt das Ganze ja nur noch „nach Hause“ bringen müsste. Somit wich er von seinem eigentlichen Spielplan ab und spielte eher defensiv, was nicht funktionierte. Er ließ sich außerdem zu sehr von den beiden Bogeys auf der 10 und der 11 runterziehen, anstatt einfach auf das Leaderboard zu schauen und es positiv zu sehen, dass er immer noch zwei Schläge Vorsprung hatte. Abgesehen davon, dass man ihm auch ansah, wie fertig er war, kommentierte er die Situation mit „yeah, that’s tough“.

Dass ein Spieler in seinem Alter bereits in der Lage ist kurz nach so einem Spiel das Ganze realistisch und zu analysieren, zeigt, was für ein großer Spieler er ist. Es ist davon auszugehen, dass dieses Turnier ihn nicht zurückwerfen wird – eher im Gegenteil – und wir hoffentlich noch viele Jahre in den Genuss seines tollen Spiels kommen dürfen.

Herzlichen Glückwunsch Denny Willet

Die Glückwünsche dieses Jahr gehen aber nun an Danny Willet, der das Grüne Jacket für seinen gerade mal ein paar Tage vorher geborenen Sohn gewann. Auch als er realisierte, dass er unerwartet plötzlich in Führung lag, blieb er nervenstark. Nicht zuletzt der zweite Schlag an der 18, der zugegebenermaßen auch mit ein bisschen Glück so nah an die Fahne sprang, zeigte seine Qualitäten als Champion.

Dieses Masters hat mal wieder gezeigt, dass es sich lohnt, niemals aufzugeben und immer an sich zu glauben. Und: dass es meistens nicht von Vorteil ist, eine defensive Strategie zu fahren. Das Masters hat erneut eine tolle Geschichte parat gehabt – wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Faszination Masters – Turnier mit fadem Beigeschmack

Als mir eine Freundin vor ein paar Monaten erzählte, sie hat zwei Karten für das Masters Anfang April, da bin ich schier vor Neid geplatzt. Weiter berichtete sie, dass sie voraussichtlich auch die nächsten Jahre Zugriff auf zwei Karten haben wird. Erstmal meiner Sprache beraubt stotterte ich anschließend etwas davon, ob sie mich da vielleicht auch mal mitnehmen würde. Ihre Antwort lautete schlicht: „Tja, meine Liebe, die Liste derer ist schon sehr lang.“ Doch woher kommt diese Faszination? Warum ist es vermutlich mit einer der größten Wünsche eines Golfers, bei diesem Turnier einmal live dabei zu sein? Und hat das Turnier diesen Ruf auch verdient?

Wunderschöne Anlage

Zunächst lässt sich feststellen, dass Menschen häufig Dinge begehren, die exklusiv sind und die eben nicht jeder haben kann. Um ein Ticket für das Masters zu ergattern braucht man entweder gute Beziehungen, viel Geld oder einfach Glück. Aber diese Exklusivität alleine reicht nicht aus, um die Golfer aller Welt anzuziehen. Jedes Jahr zu Turnierbeginn präsentiert sich der Augusta National Golf Club in seiner schönsten Pracht: akkurat gepflanzte Azaleen, majestätische Bäume, wie mit der Nagelschere bearbeitete Fairways und Grüns und nicht zuletzt die Magnolia Lane machen diesen Golfplatz zu einem der schönsten der Welt.

Traditionen und Eigenheiten

Zudem gibt es viele weitere Traditionen und Eigenheiten, die dieses Turnier von den anderen abhebt. Sei es das Verbot auf dem Areal zu rennen (ein herrliches Bild, wenn morgens die ersten Zuschauer auf den Platz stürmen, um sich im Gänsemarschschritt die besten Plätze zu ergattern), das strikte Verbot Kameras und Handys mit auf den Platz zu bringen (was übrigens auch für Journalisten gilt) oder die Vorgabe, nur die eigenen Masters Klappstühle als Sitzgelegenheiten zu verwenden. Alle Caddies laufen im Einheitslook auf und tragen einen weißen Overall mit dem Namen des Spielers auf dem Rücken. Bekannt ist das Masters natürlich auch für sein Green Jacket. Strebt man bei anderen Turnieren nach einer Trophäe, ist es wohl der Traum eines jeden Profi-Golfers einmal das berühmte grüne Jacket überziehen zu dürfen (das Jacket wird für den Sieger im Anschluss an das maßgeschneidert. Ein Jahr darf er es mit nach Hause nehmen, dann wird es im Golfclub verwahrt.). All diese Punkte machen das Masters zusätzlich zu etwas Besonderem.

Kehrseite der Medaille

Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Der Augusta National Golf Club ist wohl einer der exklusivsten Golfclubs der Welt und wird von manchen gar als Geheimbund bezeichnet. Eine Mitgliedschaft kann nicht erworben werden, man wird eingeladen. Entsprechend sind Geld und Macht ungeschriebene Voraussetzungen, ebenso wie Hautfarbe und Geschlecht. Einer der Gründer des Clubs, Clifford Roberts, soll gesagt haben: „Solange ich lebe, sind die Golfer in diesem Golfclub weiß und die Caddies schwarz.“
Erst 1990 wurde das erste schwarze Mitglied in die elitäre Gemeinschaft aufgenommen. Als Tiger Woods 1997 zum ersten Mal das Masters gewann, war man zudem gezwungen, auch das erste schwarze Ehrenmitglied willkommen zu heißen. Frauen blieb eine Mitgliedschaft jedoch viele weitere Jahre verwehrt. Selbst als eine Frau CEO bei Hauptsponsor IBM wurde, denen traditionell eigentlich eine Mitgliedschaft angeboten wurde, änderte dies zunächst nichts. Es soll gar Morddrohungen gegen Aktivistinnen gegeben haben, die für eine Aufnahme der Frauen und für Gleichberechtigung protestierten. Doch im Sommer 2012 war es dann letztlich soweit. Condoleezza Rice wurde als erste Frau in den erlauchten Kreis der Mitglieder aufgenommen. Dennoch scheint dies keine allgemeine Öffnung hin zu Toleranz und Weltoffenheit zu sein.

Großes Turnier mit fraglicher Ausstrahlung

Letztlich ist und bleibt das Masters das Turnier der Turniere für Profis und Golfbegeisterte weltweit. Auch spielerisch wird von den Profis bspw. im Amen Corner Höchstleistung gefordert, um am Ende an der Spitze zu stehen. Das Event scheint jedoch eine Veranstaltung eines elitären, exklusiven Kreises von Menschen zu sein, die lieber für sich bleiben und die in Sachen Toleranz, Fairness und Sportgeist nicht unbedingt mit gutem Beispiel vorangehen. Böse Zungen behaupten sogar, dass dieses Turnier nur veranstaltet wird, um sich mit TV-Rechten, Werbeverträgen und Merchandising die Kassen vollzuspülen.

Der fade Beigeschmack

Millionen von Zuschauern werden das Spektakel live vor den Fernsehbildschirmen verfolgen und ihrem Favoriten die Daumen drücken. Auch ich habe die Energy Drinks bereitgestellt und plane schon den ein oder anderen Coup, wie ich auf der Liste meiner Freundin weiter nach oben kommen. So groß die Vorfreude jedoch ist, es bleibt auch heute noch ein fader Beigeschmack oder wie wir im Badischen sagen, die ganze Sache hat „a Gschmäggle“.

P.S.: Für die Dauer des Masters haben wir ein spezielles Angebot. In Anlehnung an den letzten deutschen Turniersieger, Bernhard Langer im Jahre 1993, gibt es jedes grüne Shirt (und die lilafarbenen Pendants für die Frauen) bis Ende der Woche für nur 19,93 €. Jetzt shoppen.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Masters_Tournament
http://www.stern.de/sport/sportwelt/golf-die-dunkle-seite-des-augusta-national-golf-club-3277064.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Augusta_National_Golf_Club
http://www.sueddeutsche.de/panorama/us-golfclub-augusta-national-oeffnet-sich-fuer-frauen-platzueberreife-1.1446772

Bergiges Golf in Südafrika – Simola Golf Estate

Als ersten Platz in Südafrika möchte ich Euch heute Simola Golf und Country Estate vorstellen. Simola ist einer der Plätze um Knysna. Aus Richtung Kapstadt kommend biegt man von der N2 kurz vor Knysna links ab, um nach ca. 10 Minuten bergauf den Parkplatz des Golf Estates zu erreichen. Wie auch von den anderen Golfplätzen in SA gewohnt, wird man am Parkplatz von einem Angestellten empfangen, der sich dann um das Golfgepäck kümmert. Unser „welcome guy“ war sehr freundlich und lustig und wies uns den Weg zum Eingang.

Blick von der Terrasse im Golfclub Simola

Blick von der Restaurant-Terrasse


Bei unseren 5 Golfrunden frühstückten wir stets noch vor unserer Tee-Time im Club oder tranken
zumindest noch einen Kaffee vorweg. So auch hier. Da es sich um ein Golf Estate mit Hotel handelt, hatten wir die Möglichkeit, mit den Hotelgästen am Frühstücks-Buffet teilzunehmen. Das war sehr lecker und man richtete uns auch ohne Murren einen Tisch auf der Terrasse ein, obwohl draußen nicht gedeckt war. Von dieser Terrasse aus hatte man einen schönen Blick ins Tal mit Meer und der Lagune von Knysna in der Ferne. Auch konnte man schon einen ersten Blick auf das ein oder andere Loch erhaschen.

Nach unserer Stärkung erhielten wir unsere Leihschläger. Hier ließ die Auswahl und Qualität der Schläger leider etwas zu wünschen übrig. Wir durften uns zwar unseren Satz selbst zusammenstellen, aber die Schläger waren recht alt und abgenutzt. Da wir zeitlich recht früh dran waren, hatten wir noch Zeit ein klein wenig zu Chippen und zu Putten, eine Driving Range stand nicht zur Wahl, was aber nichts Ungewöhnliches ist in Südafrika. Chipping und Putting-Area waren recht groß, so dass man sich zumindest im kurzen Spiel etwas warm schlagen konnte. Der Starter war sehr nett und freundlich. Er gab uns noch einige Tipps mit auf die Runde, wie z.B. dass die Breaks auf den Grüns alle zum Meer hin fallen, was wirklich ein sehr hilfreicher Hinweis war. Der Platz an sich war sehr schön gepflegt, die Grüns in gutem Zustand. Leider waren die Bahnen aber sehr häufig nah beieinander, so dass man am Abschlag dann teilweise lieber etwas wartete, bis der Flight auf der Bahn nebenan nicht mehr in Reichweite war.

Blick von weit oben auf die Bahn 2 und weitere Bahnen von Simola

Der Blick vom Herrenabschlag von Loch 2

Die Löcher waren teilweise ganz tricky angelegt, aber nicht allzu schwer. Also auch für Anfänger oder
weniger ambitionierte Golfer geeignet. Landschaftlich bietet Simula sehr viele schöne Blicke über das Tal. Teilweise sieht man auch die Lagune und ganz selten auch mal weit hinten das Meer. Durch die zahlreichen Höhenunterschiede gab es weitreichende Views an den Abschlägen.

Die Halfway-Verpflegung war hier im Preis mit inkludiert. Ein kleines Restaurant mit schönem Blick auf ein paar Löcher, bot ein kleines Buffet. Getränke mussten jedoch zusätzlich bezahlt werden. Das Essen war einem Halfway-Restaurant angemessen. Nichts Besonderes, aber total in Ordnung. Die Toiletten am Halfway waren sauber und gepflegt.

Blick auf den Fluss im Golfclub Simola

Der Fluss war an einigen Löchern im Hintergrund zu sehen

Nach dem Spiel fanden wir uns im Gegensatz zum Frühstück auf der Terrasse der Club Lounge ein, die einen schöneren Blick über den Platz selber sowie den Fluss bot als die Restaurant-Terrasse. Das Personal war hier ein wenig träge, aber nicht träger, als in vielen anderen Restaurants in Südafrika auch😉

Letztlich war der Platz für mich persönlich allerdings nicht besonders genug. Ähnliche Plätze findet man auch in Deutschland, mit Höhenunterschiede und schönen Blicken über Täler. Der oft auf Fotos dargestellte Fluss ist nur selten zu sehen und auch nicht so beeindruckend, wie die Bilder vermitteln. Daher landet Simola in unserem persönlichen Ranking der 5 Plätze auf dem letzten Platz. Es ist ein schöner Platz, der auch für großteils gut zu spielen ist, wer aber insbesondere auch auf Meerblick steht, sollte diesen Platz nicht an vorderster Stelle auf die Reiseliste setzen. Auch eine längere Fahrt (wir sind knapp 1,5 h gefahren) lohnt sich nur bedingt, da es meist im Umkreis auch schöne Plätze gibt.

Spektakel Matchplay

In Austin, Texas duelliert sich derzeit die Welt-Elite des Golf und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dort findet noch bis Sonntag das World Golf Championships-Dell Matchplay statt, das einzige WGC, das nicht als Zählspiel ausgetragen wird. Hier geht es Mann gegen Mann.

Ich freue mich jedes Jahr auf dieses Turnier und verfolge es so gut es geht live im Fernsehen. Denn im Gegensatz zu den anderen Turnieren, bei denen ich persönlich die ersten beiden Tage meistens eher etwas langweilig finde, geht es hier vom ersten Spieltag an gleich richtig los. Es macht sogar zu Beginn des Turniers noch mehr Spaß einzuschalten, da hier Schlag auf Schlag Entscheidungen zu sehen sind. In diesem Spielmodus zeigt sich, wer wirkliche Nervenstärke besitzt. Selten werden in einem Turnier so viele kurze Putts vorbei geschoben, wie hier. Auch sieht man viel mehr außergewöhnliche Recovery-Versuche, da eben nicht jeder Schlag zählt, sondern nur der Lochgewinn. Am Besten finde ich daran jedoch, dass einem live vor Augen geführt wird, dass man nie aufgeben darf, dass man immer noch eine Chance

Das tollste Match, das ich da je gesehen habe, war Victor Dubuisson vs. Jason Day im Finale vor zwei Jahren. Dubuisson lag zwei Löcher zurück bei noch zwei zu spielenden Löcher und zwang Day noch in die Verlängerung. Im weiteren Verlauf waren sich Zuschauer und Reporter zwei Mal ziemlich sicher, dass Day nun die Nase vorne haben würde, nachdem der Franzose seine Schläge in die Kakteen verzog. Doch zwei Mal rettete er sich mit undenkbaren, eigentlich sogar unmöglichen Schlägen. Es war beeindruckend. Bewundernswert aber auch Jason Day, der sich davon nicht beirren ließ und letztlich dann doch den Sieg für sich verbuchen konnte.

In einem Ryder Cup Jahr ist dieses Turnier natürlich noch interessanter, gewährt es doch einen ersten Einblick in die aktuelle Stärke der Europäer und US Amerikaner. Ist es sonst z.T. verständlich, dass Golf nicht im Free-TV übertragen wird, gilt dies für Matchplay-Turniere nicht. Dies ist auch für jeden Nicht-Golfer, ohne dass er Ahnung von Pars, Birdies oder Bogeys haben muss, verständlich. Es gewinnt der das Loch, der weniger Schläge benötigt. Schluss aus. Mit der Übertragen eines solchen Turniers könnte es auch gelingen, mehr Fans für diesen tollen Sport zu gewinnen, so dass es uns dann vielleicht doch mal gelingt, den Ryder Cup nach Deutschland zu holen. Wobei wir uns aktuell ja leider schon freuen können, wenn überhaupt der Ryder Cup im Free-TV zu sehen ist.

Wer Sky Sport zu Hause hat, dem kann ich auf jeden Fall nur empfehlen, ab 21 Uhr heute und die nächsten Abende einzuschalten. Gerader wer sonst Golf eher langweilig findet, wird hier sicher eher auf seine Kosten kommen. Auch wenn nach der desaströßen 8&6-Niederlage von Martin Kaymer voraussichtlich kein Deutscher mehr in der Hauptrunde dabei sein wird. Einschalten lohnt sich!

Südafrika – ein Golfreiseland?

Der Golfer aus Deutschland hat es nicht leicht. Wenn Petrus es gut mit ihm meint, lässt er ihn 8 Monate im Jahr vernünftig golfen. Häufig denkt er aber auch an die Skifahrer und der Golfzeitraum ist deutlich kürzer, zumindest wenn man echte und gut puttbare Grüns anspielen möchte. Hätte man die Chance, Petrus zu bestechen, würden viele Golfer sicher straffällig werden. Die Meisten sind vom Golf-Virus derart infiziert, dass die golffreie Zeit kaum auszuhalten ist. Man begibt sich zur Suchtbefriedigung sogar in kleine Hallen und drischt den Ball in ein 10 Meter entferntes Netz, um nicht mit zitternden Händen  zu Hause  die Golfturniere in warmen, sonnigen Gefilden der Welt verfolgen zu müssen. So liegt es nahe, dieser unerträglichen Zeit zumindest ein paar Wochen zu entfliehen und in Länder zu reisen, die in dieser Zeit Sonne und warme Temperaturen versprechen.

Mein Mann und ich gehören selbstverständlich nicht zu diesen abhängigen Menschen, wir haben unsere Sucht natürlich problemlos im Griff. Gerne entfliehen wir auch dem heimischen Winter, aber selbstverständlich nicht – zumindest nicht in erster Linie – um festzustellen, dass es sich vielleicht doch gelohnt hätte, das ein oder andere Mal öfter im Wintertraining anwesend zu sein. So buchten wir Ende 2015 eine Reise nach Südafrika: Safari, Sonne, Strand, Meer, Haie, Pinguine, Cityrundfahrten – und ja, vielleicht auch die ein oder andere Runde Golf. Aber natürlich nur, da es dort angeblich wunderschöne Golfplätze geben soll.

Der ursprüngliche Plan bestand darin, maximal 3 Mal in den 2,5 Wochen zu golfen, so als Abwechslung. Online stießen wir jedoch auf ein tolles Angebot (Danke Papa dafür): 5 Runden Golf auf DEN Plätzen rund um George und Knysna, inklusive Cart für knapp 400 Euro für uns beide zusammen (zu buchen übrigens hier: http://www.grgolfpass.co.za/). Selbstverständlich konnten wir da natürlich nicht „nein“ sagen und freuten uns dann doch darauf, folgende Plätze kennen zu lernen: Oubaai, Pinnacle Point, Fancourt Montagu, Pezula und Simola.

Weiterhin tapfer (da uns Golfen ja gar nicht wichtig war) verzichteten wir auf unser Golfgepäck und beschlossen uns vor Ort die Schläger zu leihen. Schließlich benötigt man ein relativ großes Auto, um die Schläger mit zu karren, und die sind in Südafrika relativ teuer. Außerdem wollten wir unsere Schläger in Johannesburg bzw. dem Krüger nicht im Auto rumkutschieren und die zusätzliche Organisation für den Inlandsflug von Johannesburg nach George war uns ebenfalls zu viel. Ein Fehler! Zumindest dann, wenn die heimische Ausrüstung besonders gefittet ist. Aber eins nach dem anderen.

Nach unfassbaren Erlebnissen in unserer Lodge im Krüger Nationalpark glaubten wir schon, der Rest des Urlaubes kann dieses Niveau nicht halten. Weit gefehlt. Südafrika ist landschaftlich ein traumhaftes Reiseland und ja, auch Golf sollte man dort unbedingt einplanen, denn – zumindest auf den Plätzen, auf denen wir gespielt haben – es ist ein Erlebnis für Golferherz und Seele. Die Anlagen sind nicht einfach nur schön, sondern zum Teil schlicht „breathtaking“. Allen voran Pinnacle Point. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in meinem Leben nochmal einen Golfplatz spielen werde, der landschaftlich schöner ist, als dieser. Aber auch die anderen Plätze hatten alle ihren Charme,  wenn sie auch Pinnacle Point nicht das Wasser reichen konnten (im wahrsten Sinne des Wortes).

Pinnacle Point Golfcourse

Für mich einer der schönsten Plätze: Pinnacle Point

Keine Sorge, ich  werde in den nächsten Wochen jeden Platz auch nochmal detaillierter mit zahlreichen Fotos vorstellen.

Allerdings ist diese Einschätzung natürlich subjektiv. Ich war nach meiner Rückkehr überrascht zu hören, dass es Leute gibt, die Pinnacle Point in Zukunft meiden werden. Denn man muss dazu sagen, er ist landschaftlich zwar unschlagbar, aber er ist auch nicht einfach. Es gibt zahlreiche Schluchten, die es zu überwinden gilt, bei denen auch mal locker 160 Meter carry vom Tee gefordert sind (Männer). Wer also nicht zu den Longhittern zählt und nicht bereit ist, für unfassbare Views zahlreiche Bälle der Natur zu überlassen oder seinen persönlichen Score nicht allzu ernst zu nehmen, der wird dort eher nicht glücklich.

An diesem Punkt kommt dann auch die eigene Ausrüstung ins Spiel: Natürlich ist es deutlich einfacher mit den eigenen Schlägern zu spielen. Insbesondere, wenn man vom Standard abweichende Schläger zu Hause hat, ist es dann doch etwas schade, wenn man auf diesen Golfplätzen mit den Schlägern zu kämpfen hat. Aber auch ohne guten Score lassen sich diese Plätze einfach nur genießen. Mit guten Schlägen, macht es natürlich noch mehr Spaß. Man sollte sich also genau überlegen, ob man seine eigene Ausrüstung mit einpackt (kleiner Tipp am Rande: fliegt man mit Turkish Airlines, ist die Mitnahme von Golfgepäck kostenfrei).

Auch wenn wir immer empfehlen würden, in Südafrika nicht nur Golf zu spielen (White Shark Diving ist beispielsweise eine ganz nette Alternative ;)), ist Südafrika auch abgesehen von den 5 oben  genannten Plätzen ein  Paradies für Golfer. Es gibt in Kapstadt und an der Gardenroute zahlreiche Golfplätze, die mit einem kleinen Greenfee-Preis locken und sehr schön und gepflegt sind. Großer Vorteil ist zudem die geringe Zeitverschiebung (1 Stunde), die das Reisen noch angenehmer macht.

Fazit unserer Reise ist also:

  1. Südafrika ist ein Paradies für Golfer
  2. Pinnacle Point ist Pflicht, wenn man in Südafrika Golf spielt (hier lohnt sich sogar eine mehrstündige Fahrt)
  3. Auch wenn die Befriedigung der Golfsucht im Vordergrund steht, bitte nicht den Fehler machen und den ganzen Urlaub golferisch verplanen. Südafrika ist ein wunderschönes Land, das auch ohne Golf auf jeder Reiseliste stehen sollte

 

P.S.:
Ich möchte es nicht versäumen, hier dennoch auch kurz auf die gesellschaftliche Situation in Südafrika einzugehen. Zunächst muss ich sagen, dass wir uns in den Gegenden, in denen wir uns bewegt haben, zu keiner Zeit bedroht gefühlt haben. Wir hatten nie das Gefühl verfolgt oder gleich ausgeraubt zu werden. Wir haben uns immer wohl gefühlt. Dennoch hinterlässt es natürlich ein mulmiges Gefühl, wenn man auf dem Weg nach Kapstadt kilometerlang an den klassischen Townships vorbeifährt. Und wir selber waren nicht in einem Lokal, auf einem Platz oder in einer Unterkunft, in der ein Schwarzer (oder wie auch immer man das heute politisch korrekt ausdrückt) der Boss war. Das ist derzeit (noch) die Realität. Mich hat es traurig gestimmt, dass ein so wunderschönes Land mit so vielen Möglichkeiten, nicht in der Lage ist, diese Herausforderungen in den Griff zu bekommen. Ich denke, dass es dem Land nur helfen kann, wenn man es trotz allem bereist, so dass es sich für die Einwohner alleine aufgrund des Tourismus lohnt, die Stabilität im Land zu erhalten. Letztlich muss das aber natürlich jeder für sich persönlich entscheiden. Mir bleibt nur zu wünschen, dass es Südafrika schafft, die gesellschaftlichen Differenzen zu überwinden, sich selbst klar zu werden, welcher Schatz ihnen zu Füßen liegt und es uns weiterhin zu ermöglich, diesen Schatz sicher und frei zu entdecken.

 

 

Weihnachten – die Zeit um Gutes zu tun

Natürlich sollte man nicht nur an Weihnachten Gutes tun. Aber Weihnachten ist die Zeit, in der wir alle zur Ruhe kommen (sollten), die Zeit mit Freunden und Familie noch mehr genießen und dankbar sind, dass es uns gut geht. Ein perfekter Anlass, um an andere zu denken.

Daher wollen wir auch in diesem Jahr mit allen Verkäufen zu Weihnachten das Kinderhospiz Berliner Herz unterstützen. Für jedes in der Weihnachtszeit verkaufte Shirt spendet unsere Weihnachtscrew 3 Euro an das Hospiz in Berlin (www.kindertageshospiz-berlin.de).

Spenden für das Kinderhospiz Berlin

Selbstverständlich könnt ihr das Hospiz auch so mit einer Spende unterstützen:

Kindertages- und Nachthospiz BERLINER HERZ
Bank für Sozialwirtschaft
Kto: 3136460
BLZ: 100 20 500
IBAN: DE43100205000003136460
BIC: BFSWDE33BER

Wir wünschen euch allen eine schönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein tolles und erfolgreiches neues Jahr!

 

Durchspielen lassen!

Golfer liegt am Abschlag

Auf dem Platz warten zu müssen, kann sehr ermüdend sein.

Golfer sind in ihrer Art sehr unterschiedlich. Manche spielen ambitioniert, andere freuen sich einfach auf die Natur und das „Draußensein“ und wieder andere favorisieren den Plausch mit den Flight-Partnern. Aber gleich aus welchem Grund man sich auf den Golfplatz begibt, es gilt die Regel: zügig spielen! Hiermit ist nicht gemeint, dass man über den Golfplatz hetzen muss. Zügiges Spiel bedeutet viel mehr, dass man zeitnah zu seinem Ball geht wenn man dran ist, dass man die Tasche auf dem Weg zum nächsten Loch abstellt, dass man sich auf seinen nächsten Schlag vorbereitet, während der andere gerade den Ball schlägt, dass man, wenn man die Ehre hat, den Score erst einträgt, nachdem man abgeschlagen hat, usw.

Jetzt sagen sicher manche: Das ist aber mein Hobby und das mache ich zum Zeitvertreib und zum Vergnügen, da will ich nicht an tausend dieser Dinge denken müssen oder will lieber auf dem Weg zum Ball mit meinem Flight-Partner quatschen. Oder wieder andere sind eben einfach langsamer, weil sie mehr Schläge benötigen oder eine besonders ausführliche Routine haben. Auch ok, aber dann gilt ganz klar: Durchspielen lassen!! So sind hinterher alle glücklich, der schneller Spielende durfte „vorbei“ und die langsamer Spielenden konnten sich so viel Zeit lassen wie sie wollen.

Durchspielen lassen ist dabei keineswegs eine Forderung der schnelleren Spieler, sondern gehört schlicht zur Etikette auf dem Golfplatz. Denn jeder der unterschiedlichen Golfer-Typen auf dem Platz hat eine Daseinsberechtigung, die es zu akzeptieren gilt.

 

Der Hitze trotzen

Sonniger Golfplatz

Nutzen Sie jedes Fleckchen Schatten

Am Wochenende soll endlich der Hochsommer kommen: Hitzewelle über Deutschland. Höchste Zeit, unseren Artikel zum Thema „Gut Golfen bei Hitze“ noch einmal aufzuwärmen (ich habe wirklich lange an diesem Wortspiel gearbeitet ;)). Wobei es hier natürlich nicht nur darum gehen soll, gut zu spielen sondern vor allem auch, gesund und munter über die Runde zu kommen.

Kurz ist nicht zwangsläufig sinnvoll

Natürlich neigt man dazu, bei Hitze möglichst wenig anzuziehen. Das muss aber nicht zwangsläufig besser sein, denn die Sonne brennt ganz schön auf der Haut und bei einer 5 Stunden Runde ist sie auch bei guter Sonnencreme den Strahlen intensiv ausgesetzt. Droht sogar ein Sonnenbrand, ist der Körper dadurch natürlich geschwächt. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, eine lange, dünne, luftige Hose anzuziehen, um die Haut nicht der direkten Strahlung auszusetzen. Auch bei T-Shirts empfiehlt sich aufgrund dessen eher eines mit Ärmeln, als die Schultern der prallen Sonne auszusetzen.

Mütze ist Pflicht

Ja, natürlich sieht nicht jeder mit einer Basecap „fesch“ aus. Insbesondere wenn man sie nach der Runde abnimmt. Aber bei starker Sonneneinstrahlung ist sie Pflicht, um einen kühlen Kopf zu bewahren – in der Hitze ist es ohnehin schwierig frisch auszusehen, da kommt es auf die Mütze vielleicht auch nicht mehr an😉

Jedes Fleckchen Schatten nutzen

Wenn man am Abschlag darauf wartet, dass der Vorderflight Gas gibt, stellt man sich häufig automatisch in den Schatten. Aber man kann auch unterwegs nochmal besonderes Augenmerk darauf legen: etwas weiter hinten, rechts oder links warten, wenn der andere schlägt oder den Laufweg so wählen, dass er möglichst im Schatten liegt. Ohne Bäume auf dem Platz ist das natürlich schwierig. Hier kann man beim Warten versuchen, den Schatten des Trolleys oder kleinerer Büsche zu nutzen (ok, auf den Boden möchte sich nicht jeder gerne setzen, aber bei Hitze tut ein kleines Sitzpäuschen ja vielleicht auch mal ganz gut).

Bestes Accessoire: eine kleine Kühltasche

Völlig klar, das Wichtigste ist: trinken, trinken, trinken, trinken. Und zwar nicht erst wenn man Durst hat, sondern permanent. Da die Getränke in der Golftasche häufig jedoch schnell warm werden, empfiehlt sich eine kleine Kühltasche. Die kann man bei vielen Trolleys direkt unter die Golftasche auf die Trolleystangen stellen oder man hängt Sie einfach über den Griff oder das Bag. Darin lassen sich wunderbar kleine Getränke aufbewahren, Nachschub gibt’s dann beim mobilen Getränkeservice, den bei solchen Temperaturen hoffentlich jeder Golfclub anbietet (Achtung: Kalte Getränke langsam trinken!). Ideal ist die Tasche natürlich auch, um Snacks darin zu verstauen. Aber das Beste: nehmen Sie sich darin ein bis zwei nasse kleine Handtücher mit. Damit kann man sich immer mal wieder zwischendurch eine kleine Erfrischung gönnen.

Ablenken

Da ihr Kopf wegen der Sonne schon raucht, entspannen Sie ihn durch möglichst leichte Aktivität. Denken Sie erst dann über den nächsten Schlag nach, wenn Sie dran sind und grübeln Sie nicht schon vorher, was Sie jetzt als nächstes tun. Lassen Sie Ihre Gedanken zwischendrin also ruhig abschweifen.

Und zu guter letzt: Nicht über die Hitze ärgern, sondern sich freuen, dass der Sommer endlich da ist🙂