Gut golfen bei Regen

Golfer im Regen

Golf kann so schön sein

Der 1. Spieltag der Kramski Deutsche Golf Liga ist in einigen Bereichen Deutschlands ins Wasser gefallen – und das mein ich ganz wörtlich. In und um Berlin hat es 7 h am Stück Bindfäden geregnet. Ich selbst hatte das Vergnügen ebenfalls und ja, es gibt Momente, da hätte man gerne ein Indoor-Hobby. Doch bei einer meiner Mitspielerinnen hatte man den Eindruck, es sei schönstes Wetter – und das, obwohl sie als einzige im Flight keinen Caddy dabei hatte. Wie spielt man also gut und getreu dem Motto „Ein Golfer kennt kein schlechtes Wetter“?

Griffe der Schläger trocken halten

Das A und O für ein gutes Golfspiel trotz Regen ist, dass die Schlägergriffe einigermaßen trocken gehalten werden. Dazu benötigt man 1. entweder eine gute Bag-Regenhaube oder ein sehr gutes regenundurchlässiges Bag und 2. Handtücher. Wichtig ist es dann, die Schläger beim Ein- und Auspacken vor dem Regen zu schützen. Am Besten, indem sich direkt über dem Bag ein Schirm befindet. In diesen Schirm kann man dann auch zwei seiner Handtücher hängen (weitere Handtücher sollten als Reserve im Bag verstaut sein). Eines davon ist für die Säuberung der Schläger und des Balles,  das andere für das Trockenhalten der Hände und Griffe. Die Handtücher sollten ausreichend groß sein und gewechselt werden, sobald sie zu feucht geworden sind. Als Anhaltspunkt sollte man bei strömendem Regen mindestens 4 Handtücher zum Trocknen dabei haben.

Ausreichend Handschuhe mitnehmen (im Idealfall Regenhandschuhe)

Trockene Griffe sind das eine, aber trockene Hände benötigt man ebenso. Dazu dienen zum einen die bereits oben erwähnten Handtücher, zum anderen sollte man versuchen seinen Handschuh möglichst trocken zu halten. Da dies häufig nicht über einen längeren Zeitraum möglich ist, helfen mehrere Handschuhe zum Wechseln. Ideal ist auch ein spezieller Regenhandschuh, je nach Qualität kann es in dem Fall sogar ausreichen, nur einen einzigen zu tragen.

Gute, funktionale Regenkleidung tragen

Prüfen Sie beim Kauf von Regenkleidung die Qualität. Nicht jede Regenklamotte hält was sie verspricht. 100%ig verlassen kann man sich hier auf die Sachen von Galvin Green. Wichtig sind bei Regensachen auch die Details: Die Regenjacke sollte lang genug sein, damit es Ihnen – z.B. beim Lesen der Puttlinie in der Hocke – nicht in die Hose hinten regnet. Die Hose sollte daher auch ausreichend hoch geschnitten sein. Achten Sie auch auf funktionale Hosentaschen, in denen Sie Tees, Pitchgabel, etc. aber insbesondere auch die Scorekarte (falls sie sonst keine regensichere Unterbringungsmöglichkeit am Bag oder Trolley haben) regengeschützt unterbringen können. Eine Fußlasche an der Hose ist ebenfalls hilfreich. So ist der Schnürbereich der Schuhe, der häufig nicht wasserdicht ist, geschützt. Generell sind wirklich wasserdichte Schuhe schwer zu finden. Die DryJoys von Footjoy sind hier ganz vorne mit dabei, aber bei strömendem Regen muss man sich Wohl oder Übel meist mit nassen Füßen abfinden. Grundsätzlich gilt für jegliche Regenkleidung, dass man sie nach einiger Zeit neu imprägnieren sollte, damit sie ihre Wasserundurchlässigkeit möglichst lange behält.

Mit oder ohne Schirm – das ist hier die Frage

Beim Thema Schirm gehen die Meinungen häufig auseinander. Meine persönliche Meinung ist, dass ein am Trolley befestigter Schirm nur helfen kann, da er das Ein- und Auspacken der Schläger einigermaßen trocken hält und man die Handtücher darin trocken aufhängen kann. Ob man noch einen zweiten Schirm für den Spieler benötigt, um z. B. damit auch aufs Grün zu gehen ist Geschmackssache und hängt sicherlich auch von den verfügbaren Regenklamotten ab. Geben diese dem Wasser eher schnell nach, lohnt sich ein Schirm. Hat man jedoch gute Sachen und auch zusätzlich noch einen guten Regenhut, ist ein Schirm nicht zwingend nötig. Gerade bei windigen Verhältnissen kann ein zusätzlicher Schirm eher störend wirken.

Bleiben Sie fröhlich

Wenigen Leuten macht es Spaß im Regen zu spielen. Sind Sie aber erstmal auf dem Platz, bleibt Ihnen aber nichts anderes mehr  übrig. Bevor Sie sich also grämen und ärgern, denken Sie daran, dass die Zeit viel schneller vergeht, wenn Sie versuchen positiv zu bleiben. Akzeptieren Sie, dass es regnet und dass Sie ggf. auch nass sind oder werden. Sie können es in dem Moment ohnehin nicht ändern. Überlegen Sie sich zudem, dass das Spiel ja viel schneller vorbei ist, je weniger Schläge Sie machen und versuchen Sie sich noch mehr auf Ihre Schläge zu konzentrieren. Reden Sie viel mit ihrem Caddy und/oder ihren Flight-Partnern und nehmen Sie das ganze Wetter und die Situation einfach mit Humor.

Schlechtes Wetter gilt nicht zwingend als Ausrede

Und zu guter Letzt hat bei strömendem Regen einer der Herren auf unserem Platz eine 71 gespielt. Regenwetter bedeutet also nicht zwangsläufig, dass Sie schlechter spielen müssen als gewöhnlich.

Ein Kommentar zu “Gut golfen bei Regen

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