Golf Club Dresden Ullersdorf

Golf Club Dresden Ullersdorf

Blick vom 17. Grün zum Abschlag

Die Vorstellung der Golfclubs möchte ich zukünftig doch etwas anders gestalten. Ich werde Empfehlungen hier veröffentlichen und das Ganze auch etwas persönlicher schreiben. Die ersten beiden vorgestellten Golfclubs kenne ich sehr gut, daher konnte ich da ein genaues Bild zeichnen. Andere Golfclubs spielt man ja meist nur wenige Male im Jahr. Daher ist es immer nur eine Momentaufnahme, die ich aber trotzdem gerne hier veröffentlichen möchte. Wir fangen an mit dem Golf Club Dresden Ullersdorf, den ich vor einigen Wochen im Rahmen der Kramski Deutsche Golfliga spielen durfte.

Die Anlage

Der Golfclub verfügt über einen 18 Lochplatz mit italienischem Restaurant und einer kleineren Übungsanlage. Das Restaurant verfügt über eine großzügige Terrasse, von der aus man aber leider nicht den Platz einsehen kann.

Der Platz

Mir hat das Spielen auf diesem Platz sehr viel Spaß bereitet. Jedes Loch hat seine eigenen Herausforderungen. Man kann nie einen „Susi-Sorglos-Schlag“ machen, sondern es ist höchste Konzentration bei jedem Schlag gefordert. Die Bahnen sind zudem sehr unterschiedlich, mit Wasser, Doglegs, bergauf, bergab – es wird nie langweilig. Die Grüns waren an unserem Spieltag in guter Verfassung. Sie sind leicht onduliert, treu und ließen sich so gut putten.

Das Restaurant

Das italienische Restaurant ist ein Familienunternehmen und das merkt man. Das Personal unterhält sich untereinander auf italienisch und es ist das typische italienische Temperament zu spüren. Alle sind freundlich und herzlich und das Essen ist auch sehr lecker. Ein Ort zum Wohlfühlen. Ein praktisches Beispiel dazu: Wir wollten nach unserer Runde unbedingt noch eine Pizza essen. Der Chef hatte uns allerdings gewarnt, dass aufgrund der vielen Mannschaften vor Ort (die Herren haben auch gespielt) es eine Weile dauern kann und Nudeln schneller gingen, aber wir wollten auf die leckere Pizza nicht verzichten. Dann mussten wir tatsächlich auch ziemlich lange warten, aber der Chef hat sich zig Mal entschuldigt und uns am Ende noch einen Cocktail aufs Haus spendiert und ein Ründchen mit uns geplauscht.

Die  Atmosphäre

Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt vor Ort. Die Leute im Restaurant und an der Rezeption sind sehr nett, von Mitgliedern wird man freundlich gegrüßt und die Atmosphäre ist eher sportlich, als schick.

Fazit

Aus meiner Sicht ist eine Runde im Golf Club Dresden Ullersdorf sehr zu empfehlen. Der Platz ist schön, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Die Menschen sind nett und freundlich und das Restaurant lädt zum Verweilen nach der Runde ein.

Der tierische Feind des Golfers: Die Zecke

Ein Beitrag von Heinrich Heyne (Heyne Living), Initiator des Projekts GOLF for Heart im Blog Golf is easy! von Uwe Specht

Wenn Zecken auf Golfer warten

… leider landen Golfbälle nicht immer in der Mitte des perfekt geschnittenen Fairways.

Es kommt daher vor, manchmal auch regelmässig, dass ganze Flightbesatzungen die Umgebung systematisch nach Golfbällen absuchen müssen.

Dies kann in gewissen Ländern z.B. wegen Schlangen oder Alligatoren gefährlich werden. Hierzulande sind es Zecken, die zwischen April und Oktober für Golfer gefährlich werden können, vor allem, wenn durch Zeckenstiche Krankheiten übertragen werden.

Wegen ihren acht Beinen werden Zecken zu den Spinnentieren und nicht zu den Insekten (6 Beine) gezählt. Sie bevorzugen als Lebensraum Laubwälder mit üppigem Unterholz,Waldränder und Waldwege mit ihren Büschen und Gräsern.

Irrtümlicherweise glauben viele, dass sich Zecken von Bäumen fallen lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Zecken positionieren sich in Bodennähe auf Gräsern sowie auf Hecken und lassen sich von verschiedenen Tieren, aber auch von Menschen abstreifen.

Ideale Stichstellen beim Menschen sind die behaarte Kopfhaut, Ohren, Hals-, Arm- und Kniebeugen, Leistenregion sowie Hände und Füsse. Der Stich wird wegen der Absonderung eines anästhesierenden Stoffes selten bemerkt.

Zecken sind für Menschen deshalb problematisch, weil durch ihren Stich Krankheitserreger übertragen werden können. Zecken sind in den gemässigten Breiten der Nordhalbkugel die wichtigsten Überträger von Krankheiten auf den Menschen. In Europa sind vor allem zwei durch Zecken übertragbare Erkrankungen von Bedeutung: Die durch Bakterien ausgelöste Lyme- Borreliose und die durch Viren verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis

Jeder Golfer und jede Golferin sollte daher die Krankheitsbilder kennen, sich optimal vor Zeckenstichen schützen und die Zecken korrekt entfernen können. Wird eine Zecke bemerkt, sollte sie umgehend entfernt werden, weil bis zur Übertragung von möglichen Erregern mehrere Stunden vergehen können.

Dazu wird die Zecke möglichst hautnah mit einer Pinzette oder wenn diese nicht verfügbar ist mit den Fingernägeln gefasst und durch senkrechten, kontinuierlichen Zug leicht drehend entfernt. Anschliessend werden die Haut desinfiziert sowie Datum und Aufenthaltsort notiert.

Die Stichstelle sollte für mindestens vier Wochen beobachtet werden. Treten Hautrötung, grippeartige Krankheitssymptome oder Gelenkschmerzen auf, ist eine Arztkonsultation zur Behandlung (Antibiotika) zu empfehlen.

Wie kann sich der Golfer vor Zeckenstichen schützen?

1. Benützen eines Antizeckensprays

2. Möglichst lange Hosen aus hellen und glatten Textilien, hohe Socken und eng anliegende Kleidung tragen.

3. Unterholz möglichst meiden, d.h. Golfbälle nicht um jeden Preis darin suchen.

4.Wer sich trotzdem ins Rough oder ins Unterholz begibt, sollte die Socken über die Hosen stülpen.

5. Nach dem Golfen auf jeden Fall sowohl die Kleider als auch den Körper nach Zecken absuchen.

Zeckenkarten und weitere Informationen gibt es unter:
http://www.zecken.de/index.php

Golfen ohne zu denken

Golf Mental Coach Michael Rother

Michael Rother

Bekanntlich findet Golf ja zu 95 % zwischen den Ohren statt. Heißt für den ambitionierten Golfer: Auch der Kopf will trainiert sein. Dafür starten wir ab heute eine Serie mit Michael Rother und seinen Tipps, wie man den „Ohrenzwischenbereich“ besser in den Griff bekommt. Michael Rother arbeitet als Sport-Mental Coach (Schwerpunkt Golf), als NLP Master und Wingwave Coach mit Profis und Amateuren. Mehr Infos über seine Arbeit finden Sie unter: www.michael-rother.com

Ohne Denken zum Erfolg

„Ich habe einfach aufgehört nachzudenken.“ (Martin Kaymer)

Nach einer langen Durststrecke ist Martin Kaymer wieder zurück in der Golf-Weltspitze. Platz 5 in der Fed Ex Cup Wertung und in der Weltrangliste wieder auf Platz 11, Tendenz steigend. Sein Caddy Craig Connelly sagt, dass Martin Kaymer ein „more complete player“ geworden ist. Kaymer selbst sagt: Vor 4 Jahren wusste ich einfach nicht was passierte. Ich hatte nicht erwartet mit 25 Jahren ein Turnier zu gewinnen, meine Leistung damals hat mich überrascht, viele Dinge haben mich überrascht.(http://www.theguardian.com/sport/2014/jun/16/martin-kaymer-better-major-champion-following-us-open-win-golf)

In den Interviews nach der gewonnen Players Championship und dem Major Sieg bei der US Open hat Martin Kaymer immer wieder davon gesprochen, dass er mehr und mehr versucht das Denken auszuschalten und in Vorbereitung vor wichtigen Turnieren nicht mehr an seinem Schwung zu feilen.

Das Denken auszuschalten und einfach nur Golf zu spielen ist kein einfaches Unterfangen. Trotzdem gibt es einige Strategien die uns dabei unterstützen können. Eine davon möchte ich heute vorstellen.

Der schnellste Weg um sich in einer Stresssituation auf dem Platz wieder auf die Spur zu bringen ist über den Körper. Was wir mit unserem Körper machen, hat Auswirkungen auf unseren Geist. Den Körper als Regulationsinstrument zu nutzen um seine Emotionen unter Kontrolle zu halten, das geht z.B mit dem richtigen Atmen auf der Runde.

Was passiert bei der Atmung?

Wir kennen es noch vom Biologieunterricht, wir atmen Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. So wird der Blutkreislauf gesteuert, das Blut transportiert Sauerstoff und Kohlendioxid zu den Zellen.Die richtige Atmung entspannt die Muskeln. Entspannte Muskeln bedeuten einen entspannten Golfschwung. Zu wenig Sauerstoffzufuhr, also z.B. wenn wir flach atmen verursacht Müdigkeit und Unkonzentriertheit.

Richtiges, tiefes Atmen senkt den Blutdruck, und die Herzfrequenz und beeinflusst positiv die Motorik des Golfschwungs. Bestimmte Stresshormone werden reduziert, das Herz sendet positive Signale an das Gehirn und den gesamten Organismus und verbessert unseren Gemütszustand und unsere Leistungsfähigkeit auf dem Golfplatz. Nicht umsonst spielt die Atmung eine zentrale Rolle in fast allen modernen Entspannungstechniken und den Praktiken wie Yoga, Karate, oder Kung-Fu.

Das Tolle ist, das wir über die Art der Atmung unsere Körperfunktionen bewusst steuern können. Und das ist das was mich beim mentalen Training immer so begeistert und worum es letzten Endes in der Sportpsychologie ja auch geht. Das wir unseren inneren Zustand selbst regeln können.

Wie wenden wir das auf dem Platz an?

So geht´s: Bei der Bauchatmung, auch Zwerchfellatmung genannt, atmen wir bei geschlossenen Mund durch die Nase ein und durch die geöffneten Lippen aus. Wir spüren einfach in unseren Körper hinein und nehmen dabei unsere Atmung wahr. Ohne einen bestimmen Rhythmus, einfach so, schnell oder so langsam wie unsere Atmung gerade ist.

Das geht ganz hervorragend auf dem Platz wenn wir zu unserem nächsten Schlag gehen oder darauf warten, dass der Flightpartner abschlägt. Ohne Druck und Müssen. Immer mal wieder auf der Runde für 30 Sekunden oder 1 Minute bewusstes Atmen in den Bauch hilft uns zu entspannen und loszulassen. Oder man macht sich auf der Scorekarte hinter jedem 3 Loch ein Häkchen zur Errinnerung.

Der großer Vorteil des tiefen Atmens auf dem Platz: Es ist unmöglich gleichzeitig ruhig zu atmen und aufgeregt zu sein, der Golfschwung kann ganz automatisch stattfinden ohne negativen Gedanken und Emotionen. Einen bewussten Ein und Ausatmer können wir auch hervorragend in unsere Pre-Shot Routine einbauen. Das bewirkt wahre Wunder.

Viel Spaß mit dem Ausprobieren im Training und auf der Runde und gute Scores wünscht Michael Rother.

Beim nächsten Mal: Unglaublich aber wahr. Warum man mit Lächeln auf der Runde Schläge einsparen kann.

Kaymer is back – Aufschwung für den Golfsport?

Eigentlich wollte ich nicht über die Turniere vom Wochenende schreiben. Aber in diesem Fall fühle ich mich schon fast gezwungen einen Beitrag zu veröffentlichen: Martin Kaymer gewinnt die U.S. Open mit sage und schreibe 8 (!) Schlägen Vorsprung. Dabei schreibt er Geschichte mit dem niedrigsten Score, der je nach zwei Tagen bei einer U.S. Open erreicht wurde und spielt zwei Tage hintereinander Platzrekord mit 65 Schlägen.

Am dritten Tag schwächelte er zwar leicht, aber am Finaltag war der Sieg eigentlich nie in Gefahr. Ganz im Gegenteil: Als einer der einzigen, die als Titelaspiranten in die Runde gingen, spielte er überhaupt unter Par. Das war großartig anzusehen und hat jede fehlende Stunde Schlaf wieder wett gemacht. Nicht zu vergessen ist auch Marcel Siem, der 4 solide Runden spielte und einen bemerkenswerten 13. Platz erreichte.

Kaymers Leistung ist noch höher einzuschätzen, blickt man auf die letzten Jahre seiner Karriere zurück. 8 Wochen an der Spitze der Weltrangliste folgte ein gnadenloses Tief, das ihn weit zurückwarf. Man fragte sich, warum die Nr. 1 der Welt denn der Meinung war, den Schwung umzustellen. Die letzten Wochen jedoch zeigten, es hat sich gelohnt und Kaymer ist wieder ganz oben in der Weltelite des Golfsports angekommen, besser denn je.

Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Presse nicht nur eine Randnotiz für diese spektakulären deutschen Ergebnisse übrig hat. Denn Martin Kaymer ist auch ein toller Botschafter für den Golfsport. Sympathisch, bescheiden und zurückhaltend auf der einen, körperlich fit, fokussiert und hoch professionell auf der anderen Seite. Ein Vorbild für jeden Sportler. Ich wünsche mir, dass noch das ein oder andere Interview mit ihm nachgelegt wird. Alle Sportinteressierten sollen erfahren, dass Golf ein toller Sport für Jedermann ist, bei dem man viel Spaß mit netten Menschen jeglichen Alters haben kann und der einen immer wieder aufs neue fordert.

U.S. Open – Mit diesem Wissen glänzen

Heute starten die U.S. Open 2014 in Pinehurst. Als Golfer kennt man das zweite Major des Jahres, aber wie weit geht Ihr Wissen? Damit Sie am 19. Loch auch wirklich mitreden können, hier die wichtigsten Zahlen und Fakten:

Geschichte

Die United States Open Championships wurden erstmals 1895 in Newport, Rhode Island ausgetragen. Damals spielte man auf einem 9 Loch Platz lediglich 36 Löcher. Bei einem Teilnehmerfeld von 11 Spielern betrug das Preisgeld gerade einmal $150.

Den Durchbruch schafften die U.S. Open als sie 1954 das erste Mal live im Fernsehen übertragen wurden. 11 Jahre später wurde der heute bekannte Spielmodus eingeführt: über 4 Tage jeweils 18 Loch. Insgesamt findet in diesem Jahr die 114. U.S. Open statt.

Teilnehmerfeld

Die Zusammensetzung des Teilnehmerfelds der U.S. Open ist nicht ganz trivial. Von den anderen Majors unterscheidet sich insbesondere, dass viele Amateure die Chance erhalten, dieses prestigeträchtige Golfturnier mitzuspielen. Im Detail setzen sich die 156 Startplätze wie folgt zusammen:

  • Gewinner der U.S. Open der letzten 10 Jahre
  • Die 10 Bestplatzierten der letzten U.S. Open
  • Gewinner der anderen Majors der letzten 5 Jahre
  • Gewinner der The Players Championship der letzten 3 Jahre
  • Gewinner und Zweiter der U.S. Amateur Championship 2013
  • Gewinner der Amateur Championship (Europa) 2013
  • Gewinner des World Amateur Golfranking 2013
  • Gewinner der BMW PGA Championship 2014
  • Gewinner der U.S. Senior Open 2013
  • Die Top 60 der offiziellen Weltrangliste vom 26.05.2014
  • Die Top 60 der offiziellen Weltrangliste vom 9.06.2014
  • Die 30 Spieler, die sich 2013 für das letzte Turnier des FedEx Cup qualifizierten
  • Gewinner der Qualifikationsturniere in Japan, Europa und den USA

Quelle: Wikipedia

In diesem Jahr nehmen erstmals vier deutsche Teilnehmer an den U.S. Open teil: Martin Kaymer, Alex Cejka, Max Kieffer und Marcel Siem

Der Platz 2014

Pinehurst Golf Resort in Pinehurst, North Carolina verfügt über 8 18-Loch Golfplätze. Die U.S. Open findet auf dem 1907 eröffneten Course No. 2 statt – ein Par 70 Kurs designed by Donald Ross mit einer Länge von 6.915 Metern. Der Platz scheint es in diesem Jahr in sich zu haben. Bubba Watson: „…Manchmal wird man mit einem Bogey Schläge auf die Konkurrenz gut machen. …“ Nach den Einspielrunden waren sich die Pros einig, dass das Spiel um und auf den Grüns den Ausschlag geben wird. Die Worte „frustrierend“ (Jason Day), „unfreundlich“ (Bubba Watson) und „unerbittlich“ (Phil Mickelson) zeigen deutlich, dass mit den Grüns nicht zu spaßen ist.

Weitere Eindrücke ausgewählter Spieler auf golf.de
Zur Webseite von Pinehurst Golf Resort

Weitere Fakten

  • Titelverteidiger: Justin Rose.
  • Bester Siegerscore: Rory McIlroy mit 268 Schlägen 16 Schläge unter Par
  • Meiste Siege: Nein, nicht Tiger Woods, der „nur“ 3 Siege erringen konnte. 4 Siege haben Willie Anderson, Bobby Jones Jr., Ben Hogan und Jack Nicklaus auf dem Konto
  • Der einzige Qualifikant der je die U.S. Open gewinnen konnte: Orville Moody
  • Beste Platzierung von Martin Kaymer: Achter
  • Preisgeld: 8.000.000 US Dollar
  • Siegerpreisgeld: 1.440.000 US Dollar

Kurioses

  • Die Europäer hatten bei diesem Turnier eine lange Durststrecke: 40 Jahre lang konnte kein Europäer mehr gewinnen, bis Graeme McDowell die europäischen Golffans 2010 endlich erlöste.
  • Am häufigsten auf Platz 2 landete Phil Mickelson (6 Mal), der die U.S. Open bisher noch nicht gewinnen konnte.

 

Zeig mir Deine Hauben und ich sag Dir wer Du bist

strickschlägerhaben in schwarz gelb von knitcap

Strickschlägerhauben verschönern das Golfbag

Streng genommen gehören Golfschlägerhauben natürlich nicht zur Golfmode. Aber seien wir mal ehrlich, die Standard Golfschlägerhauben, die vom Schlägerhersteller mitgliefert werden, sind meist recht öde. Daher wird es Zeit auch an Fashion für die Schläger zu denken. Hier wird man beispielsweise bei den stylischen Golfschlägerhauben von knitcap fündig. Ich finde, die sind ein echter Hingucker und bereichern das Golfbag. Zahlreiche Farbkombinationen sind je nach persönlichem Geschmack bestellbar. Ideal unter anderem für Mannschaften, Vereine und sonstige Teams: Ein Logo lässt sich problemlos aufnähen. Und das beste daran: die Hauben werden nachhaltig in Deutschland von Hand gefertigt.

Auch Patricia und Gila von Golf-Gezwitscher finden „… genau das richtige für uns ;)“ (zu ihrem Blog-Beitrag We love knitcap).

Weitere Infos unter www.knitcap.de

Golfen nahe der Hauptstadt – Berliner Golfclub Stolper Heide

Das Grün der Bahn 17 des Ostplatzes

Die Fahne hinten gehört zum Grün der Bahn 17 des Ostplatzes

Wir möchten in diesem Blog auch den ein oder anderen Golfclub Deutschlands vorstellen. Die Beiträge zu den Golfclubs sind aus der Sicht von Spielern geschrieben und geben die persönliche Meinung des Autoren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider. Heute möchte ich den Berliner Golfclub Stolper Heide vorstellen.

Die Anlage
Der Berliner Golfclub Stolper Heide verfügt über zwei eigenständige 18 Lochplätze, einen 6 Loch-Übungsplatz, eine große Übungsanlage und ein zugehöriges Restaurant. Die Nähe zu Berlin macht ihn für alle Hauptstädter besonders attraktiv, da auch abends mal noch eine schnelle Runde gespielt werden kann.

Der Platz
Die 36 Loch des Golfclubs teilen sich in den West- und Ostplatz auf. Der Westplatz ist vermeintlich leichter (da einfacher gerated) und beginnt direkt an der Driving Range mit einem Par 5. Abgesehen von den Löchern 3-6 sind die Bahnen abwechslungsreich, mit dem ein oder anderen Wasserhindernis und kleinen Herausforderungen. Insbesondere an den Löchern 8, 10 und 17 fällt der ein oder andere Ball gerne mal dem Wasser zum Opfer. Der Ostplatz befindet sich linkerhand des Clubhauses und ist schwerer gerated. Hier hat jedes Loch seine eigenen Tücken wie Länge, Wasser oder Doglegs. Die meisten „Einheimischen“ spielen lieber auf dem Westplatz – wobei nicht sicher gesagt werden kann, ob es an der Nähe zur Driving Range, dem einfacheren Courserating oder der Schönheit des Platzes liegt. Der Ostplatz ist aber in jedem Fall auch sehens- und spielenswert. Beide Plätze sind die meiste Zeit in sehr gutem Pflegezustand.

Die Grüns
Die Grüns des BGCSH gehörten in den vergangenen Jahren immer mit zu den schnellsten im Raum Berlin/Brandenburg. In diesem Jahr hinken sie noch ein bisschen hinterher, was sich aber im Laufe des Sommers sicher noch ändern wird. Grundsätzlich sind die Grüns relativ groß und stark onduliert. Das Lesen der Puttlinie ist nicht immer ganz einfach, da Breaks leicht zu über- oder unterschätzen sind. Somit bieten sie für sich nochmal eine ganz eigene Herausforderung.

Essen und Trinken
Das zugehörige Restaurant „Green“ macht auch kulinarisch seinem Namen alle Ehre. Die Karte ist bewusst saisonal und regional ausgerichtet, so dass nur frische Speisen mit Gewürzen aus dem eigenen Kräutergarten auf den Tisch kommen. Neben den Klassikern „Club Sandwich“ und „Currywurst“ finden sich auch immer raffinierte Gerichte auf der Karte, die man so nicht überall erhält und die einfach lecker sind. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier kaum zu überbieten.

Fazit
Der Berliner Golfclub Stolper Heide besticht insbesondere durch seine Stadtnähe und das leckere Restaurant. Die gut gepflegten 36 Loch sind abwechslungsreich und angenehm zu spielen ohne jedoch besonders hervorzustechen. Die Grüns sind eine Herausforderung, da auch meist in einem Top-Zustand. Leider hat man von der Terrasse aus keinen guten Blick auf ankommende Flights, aber das gute Essen lässt das verschmerzen. Letztlich ist eine Runde in Stolpe zu empfehlen – allerdings eher weniger für Kurzentschlossene. Teetimes an Wochenenden und Feiertagen sind heiß begehrt und sollten daher rechtzeitig gebucht werden.

Webseite: www.golfclub-stolperheide.de