Klein aber fein – unser Messestand auf der Golf Europe

Heute mal wieder ein Beitrag in eigener Sache: Vom 28.-30.09. ist in Augsburg die Golf Europe – eine internationale Golf-Fachmesse. Für uns ist es der erste Messeauftritt und entsprechend sind wir schon ein bisschen aufgeregt.

Da wir noch nicht so richtig abschätzen können, ob wir dort qualitativ gutes Publikum antreffen, haben wir uns für einen kleinen First Drive (für Erstaussteller) Messestand entschieden. Da macht natürlich ein Messestandkonzept vom Messebauer nicht so viel Sinn, daher mussten wir selbst kreativ werden bei der Standgestaltung – was ohnehin mehr Spaß macht. Kosten sollte das ganze natürlich auch möglichst wenig, aber dabei trotzdem professionell und attraktiv sein. Ein Brainstorming jagte das nächste und letztlich haben wir ein günstiges Konzept geschaffen.

Erstmal stand natürlich die Frage im Raum, ob wir uns Banner mit Fotos zulegen oder generell Fotos und Grafiken in den Stand integrieren. Wir haben uns letztlich dagegen entschieden, da wir einfach der Meinung sind, dass unsere Shirts alleine auch wirken. Groß etwas aufstellen kann man bei 2×3 Metern ohnehin kaum. Wir werden einen Tisch mit Stühlen und einen Stehtisch haben – zusätzliche wird ein Golfstandbag aufgestellt und das wars dann schon.

An die Wände kommt natürlich eine Tafel mit unserem Logo. Die Shirts hängen wir mit Posterstrip-Haken diagonal untereinander direkt an die Wand, so dass hauptsächlich die wesentlichen Elemente zu sehen sind: A. der schräge Kragen und B. das Druckmuster in  seinen unterschiedlichen Farben. Zusätzlich nutzen wir die Golfschläger im Standbag als Kleiderstangen und hängen daran weitere Shirts auf.

Praktisch auch am Standbag: Man kann darin prima Getränke und Standmaterial aufbewahren, so dass wir keinen zusätzlichen Abstellraum mieten mussten. Als Give Aways haben wir uns für bedruckte Tees entschieden, die wir in einer Schale auf dem Stehtisch neben unseren Visitenkarten und Infos drapieren werden.

Und zack: fertig ist unser kleiner, aber feiner Stand. Spannend bleibt, ob auch alles so klappt wie wir uns das vorstellen, aber wir sind da guter Dinge 🙂 Wer es sich anschauen möchte: Unser Stand ist in Halle 1 Nr. 500. Noch haben wir ein paar Gastkarten übrig, bei Interesse einfach bei uns melden.

(Un)Sinn des FedExCups

Der FedExCup 2014 ist zu Ende und der Sieger steht fest: Billy Horschel. Bevor ich darauf aber näher eingehe, möchte ich mich erstmal noch der deutschen Übertragung widmen.

Matheunterricht für Sky-Moderatoren

Leider hat es sky mal wieder nicht geschafft, das Ganze im Sinne des FedExCups spannend zu moderieren, zumal es diesmal wirklich einfach gewesen wäre, mögliche Szenarien auszurechnen. Nachdem Rory sich ja dann doch recht schnell verabschiedet hatte, wurde das Duell zwischen Horschel und Furyk gefeiert ohne auch nur ein Mal zu erwähnen, dass Jim Furyk ein Turniersieg eben nicht sicher zum Gewinn des FedExCups reichen würde. Wenn Billy Horschel alleiniger Zweiter würde, dann hätte dieser trotzdem den Gesamtsieg inne gehabt. Nein, man muss natürlich erst warten, bis die Amerikaner die Berechnung einblenden und sich dann auch noch leicht darüber belustigen, dass dieser jetzt wieder mit seinen komplizierten Rechnungen kommt. Nun ja, ein guter Moderator muss ja nicht zwangsläufig auch im Matheunterricht aufgepasst haben, aber dann sollen sie ihm halt nen Mathepraktikanten an die Seite stellen. Aber das sollte jetzt heute eigentlich gar nicht das Hauptthema sein (aber ich musste es mal loswerden). Sondern:

Who the f*** is Billy Horschel?

Gut, ganz so extrem ist es nicht, er ist das ganze Jahr über schon auch mal etwas weiter oben auf den Ergebnislisten aufgetaucht, aber er hat auch 7 Cuts nicht geschafft und spielte ansonsten insbesondere bei den Majors und WGCs nur eine untergeordnete Rolle (1 verpasster Cut, keine Top 20 Platzierung). Im Vergleich zu Horschel hat Jim Furyk diese Saison bspw. jeden Cut geschafft und war bei den Major-Turnieren immer unter den Top 15. Somit stellt sich mir die Frage: ist es denn gerechtfertigt, dass jemand gewinnt, der einfach zur Zeit der PlayOffs eine gute Phase hat, aber sonst das ganze Jahr kaum in Erscheinung getreten ist? Ist nicht der Sinn des FedExCups eigentlich einen der besten Spieler der Saison zu küren? Oder soll es wirklich so sein, dass es eben einfach eine kleine Turnierserie für die besten 120 Spieler der Saison ist – Ausgang offen? Dann dürften aber eigentlich die bisherigen Punkte nicht zählen, dann müsste man zu Beginn des Cups einfach von vorne anfangen.

(Un)Sinn?!

Wie man merkt, erschließt sich mir irgendwie der ganze Sinn der Veranstaltung nicht. Angefangen von der merkwürdigen Punktevergabe, bis hin zu dem exorbitant hohen Preisgeld. Wer soll hier eigentlich wofür gekürt werden? Auf der Seite der PGA findet man dazu „…the FedExCup Champion, which distinguishes the one player who not only performs well during the 39-week PGA TOUR Season, but also excels through the pressure of the four-event FedExCup Playoffs.“ (Quelle: http://www.pgatour.com/fedexcup/fedexcup-overview.html). Hmmm, also von der Idee her ist das schon ganz ok, dass diese Turniere schon auch noch eine Rolle spielen sollten, aber dadurch, dass man eben so wahnsinnig viele Punkte für einen Sieg bei den PlayOffs bekommt, gewinnt in erster Linie der, der 4 gute Wochen erwischt – nahezu egal wie gut er vorher war.

Meiner Meinung nach sollte bei den PlayOff Turnieren die gleiche Punktzahl vergeben werden, wie auch bei den „normalen“ Turnieren wegen mir vielleicht wie bei den Majors, um sie aufzuwerten – das erzeugt genauso Druck, aber bevorteilt eben nicht die, die gerade Mal eine gute Phase haben, wohingegen andere, die vielleicht viel mehr Cuts geschafft haben, einfach auch schon ein bisschen müde sind, um jetzt noch bei jedem der Turniere oben mitzuspielen. Die Regelung für das letzte Turnier kann ja gerne so beibehalten werden, so dass nicht von Anfang an schon ein Sieger feststeht, aber es sollten meiner Meinung nach schon die vorne mitspielen, die sich das ganze Jahr über auch vorne gezeigt haben.

Muss es so viel Geld sein?

Alleine mit dem Sieg bei einem der PlayOff Turniere verdient man mehr als 1 Mio USD. Muss man da noch 10 Mio für den Sieger drauflegen? Die, die für das Turnier qualifiziert sind, haben das ganze Jahr schon gut verdient, da sind zwar 10 Mio natürlich schon noch was besonderes, aber den Druck erhöht man damit meines Erachtens nur bei Wenigen. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich wirklich fragen sollte, ob man für die Ausübung eines Sports – welchen auch immer – so viel Geld erhalten sollte. Beim Golf ist es ja nicht mal so, dass die Jungs für spätere Zeiten vorsorgen müssen, da man Golf sehr lange auf hohem Niveau spielen kann. Ich finde, das könnte man an der Stelle von FedEx auch mal überdenken und den Großteil des Geldes vielleicht lieber für andere Zwecke ausgeben oder bpsw. in die eigenen Mitarbeiter investieren.

Danke Rory!

Wer hat es live gesehen? So sehr ich McIlroy ja auch alle Daumen gedrückt habe … trotzdem habe ich mich ein kleines bisschen gefreut über den 4 Putt und als ich heute morgen dann von dem „Revival“ gelesen hatte, musst ich erst recht schmunzeln. Denn es zeigt einfach mal wieder: Selbst wenn man die Nummer 1 der Welt ist, täglich mehrere Stunden nichts anderes tut als Golfen oder sich damit zu beschäftigen, schützt es einen nicht davor, aus kurzer Distanz die Kugel mehrfach am Loch vorbei zu spielen. Auch bei den Besten findet Golf eben zwischen den Ohren statt.

Aber was hätten Sie gemacht, wenn Sie die Kugel derart oft vorbei geschoben hätten? Sie hätten sich bestimmt geärgert, wie die meisten, wie ich auch. Und beim nächsten kurzen Putt hätte vermutlich dann das Händchen plötzlich gezittert, möchte man diese Schmach doch nicht auch noch wiederholen. Aber hey, nicht schlimm, das passiert den/dem Besten – und wenn DENEN das passiert, dann darf uns das erst recht passieren. Sind wir doch in der Regel Wochenend-Golfer, die das ganze in erster Linie tun (sollten), weil es Spaß macht.

Also: Bevor Sie das nächste Mal überlegen nach einem 4 Putt den Putter im nächsten Teich zu versenken, denken Sie an den Nordiren und freuen Sie sich, dass es bei Ihnen nicht um 10 Mio Dollar geht und dass wir glücklicherweise alle nur Menschen sind, die eben einfach Fehler machen. Und auf der Terrasse können Sie dann erzählen: heute habe ich gespielt wie McIlroy!

 

Mit Buffalo Bill auf dem Golfplatz

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Buffalo Bill von white Nugget

Seit einigen Wochen spiele ich nun schon mit Buffalo Bill. Nein, mir ist es nicht gelungen den Showman des Wilden Westens wieder auferstehen zu lassen, sondern ich rede von einem Golfball – nämlich der Sonderedition der white Nugget 24 Carat Golfbälle bedruckt mit einem schwarzen Schnauzer.

Zugegeben, ich kannte die white Nugget Bälle vorher gar nicht. Auf der Suche nach Kooperationspartnern im Golfbereich bin ich auf diese Firma gestoßen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Flake-Golbälle? Die beiden Geschäftsführer hatten sich vor ein paar Jahren dazu entschieden getrennte Wege zu gehen und es entstanden zwei neue Firmen: white Nugget und Vice. Ich persönlich kannte bis dato nur die Vice-Golfbälle und war daher umso gespannter auf den white Nugget.

Kurz darauf war ich dann stolzer Besitzer eines Dutzend Buffalo Bill Balls. Der Buffalo Bill gehört zur Reihe 24 Carat, ein 4 Schicht High Performance CAST Urethan Ball mit optimierter Dimplestruktur. Er verspricht mehr Länge, eine gerade Flugbahn, eine sehr gute Kontrolle bei Schlägen ins Grün und hohe Spinnraten. Klingt nach dem perfekten Ball.

Und tatsächlich: Das Spielen mit Buffalo hat einfach nur Spaß gemacht. Ich hatte eine gute Kontrolle, sogar den ein oder anderen Backspin Schlag (was bei mir normalerweise jetzt nicht so häufig vorkommt) und ein gutes Gefühl um und auf den Grüns. Ideal für mich ist auch der dicke schwarze Strich, den man zum Zielen beim Putten nutzen kann und der auf allen Bällen per se abgedruckt ist. So spart man sich das lästige Markieren der Bälle vor dem Start.

Auch bezüglich der Haltbarkeit des Balles war ich positiv überrascht. Bei meinen Vice Golf Bällen habe ich nach einer Runde den Eindruck, dass sie eigentlich schon „durch“ sind, den white Nugget hab ich jetzt am Wochenende erst 28 Löcher lang gespielt und nach dem Reinigen sieht er fast noch aus wie neu. Und das Gute daran ist: Die Bälle sind günstiger als die vergleichbaren Markenbälle, da sie nur online auf der Webseite von white Nugget und nicht im Handel zu erwerben sind.

Ich kann den Buffalo Bill bzw. die 24 Carat Bälle auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Die anderen habe ich noch nicht getestet, gehe aber auch hier von einer dem Material entsprechenden, guten Qualität aus. Wer die Bälle auch mal ausprobieren möchte, kann z.B. mit einem Probierset starten, um den für sich perfekten Ball zu finden.

Toll finde ich auch, dass Marken oder Firmen nicht nur die Bälle bedrucken lassen – was ja jetzt auch nichts wirklich neues ist – sondern auch die Verpackung ganz nach Ihren Wünschen gestalten können. 360° Design nennt sich das Ganze und ich denke, da werde ich dann in nächster Zeit auch mal zuschlagen 🙂