Der Golfschläger und seine Geschichte

Ein Beitrag von Uwe Specht Sport Mental Coach aus seinem Blog Golf is easy!

Bis heute werden Golfschläger stetig verändert, abgepasst und optimiert. Dabei bestimmen Schlagworte wie Reichweitenmaximierung oder Spielgenauigkeit das Maß aller Schläger. Hinzu kommt neben Funktionalität und Präzision noch ein weiterer Trend – Die Schlägerindividualisierung. Egal ob mit persönlicher Gravur oder markanter Schlägerkopfhaube, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Was für den Zauberer sein Zauberstab ist, das ist eben für den Profigolfer sein Schläger – und der muss in allen Belangen perfekt sein. So wird munter weiter an der perfekten Reichweitenformel gefeilt, bunt verziert und dekoriert. Immer weiter entwickelt sich damit das Lieblingsspielzeug der Golfsportler und dabei hat es schon eine ganz interessante Geschichte zu erzählen:
Auch wenn heuet davon nichts mehr zu sehen ist, die sogenannten “Hölzer“ lassen es vermuten: Der Ursprung der Golfschäfte liegt im Holz. Bevor das Eisen den Schläger und das gesamte Spiel revolutionierte waren es Esche und Nussbaum, die in einem aus Schwarzdorn-, Buchen-, Apfel- oder Birnenholz gefertigten Kopf in Form eines röhrenartigen Halses endeten. Als ganz besonderes geeignetes Material entpuppte sich damals das Hickoryholz, das jedoch selten und folglich teuer war.

Die Verwendung des Naturmaterials ging Hand in Hand mit der Entwicklung der Golfbälle. Zur Zeiten des ersten namentlich bekannten Golfschlägerbauer, dem von König James VI zum “Royal Clubmaker” ernannten William Mayne (1603), wurde vorwiegend mit Federn gefüllte Golfbällen verwendet(bis 1850). Diese wären durch Eisen schnell beschädigt worden.
Bereits als Holzprototyp im frühen Entwicklungsstadium wurden Golfschläger schon in Übersee gehandelt. Der erste Export erfolgte 17743 von England nach Amerika.
Ein nächster wichtiger Enztwickliungsschritt erfolgte während der industriellen Revolution. Da sich der Golfsport immer größerer Beliebtheit erfreute, wanderte die Produktion der Schläger von der Hand der ortsansässigen Golfprofis in die Fabriken. Diese Entwicklung ging Hand in Hand mit dem Aus für dsa Holz anch dem Ersten Weltkrieg, als das Hickoryholz immer rarer wurde. Somit erhielt die Herstellung von den sich mittlerweile etablierten Stahlschäften ab den 70er Jahren Einzug in die “Massen”produktion.

Insegsamt war die Zeitspanne zwischen 1900 und 1930 die Phase der heißen Innovationen. Besonders ausschlaggebend war dabei die Entwicklung der Grooves (Rillen in den Schlägerflächen) um 1908, die den Grundstein für das Reichweiten-Wetteifern legten. Der in den 20er Jahren in den USA geborene Stahlschaft definierte Spielgenauigkeit neu bund zehn Jahre später wurden Schläger numeriert und eine Obergrenze von 14 Schlägern pro Spieler eingeführt.
Im Jahr 1963 machten sich dann neue Materialen auf ihren Siegeszug: Das Gummi hatte den Stahlschaft fest im Griff und ersetzt das bis dahin bewärte Leder. Stahl verließ die Schmiede und wurde nun in Form von Eisen gegossen. Sechs Jahre darauf folgten schon der Graphitschaft und die ersten Cavity Back Eisen. Metall kam in Formvon Driverköpfeerstmals um 1979 auf den Makt. Sein Nachfolger wurde Titan (1994; USA), das bis heute die Driverwelt dominiert.

Doch wie bereits erwähnt, ist damit die Geshcichte des Golfschlägers noch lange nichzt zu Ende. Modernste Technologien ermöglichen immer genauere Analysen und Prognosen, die sich auf das Design der Schläger auswirkt und somt das Golfspiel entscheidend beeinflusst. Mit Spannung kann die neue Schlägergeneration schon jetzt erwartet werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s