Zwischen Bergen und Meer: Oubaai Golf Club

Fahren wir fort in unserer Serie: Golfpätze in Südafrika. Heute möchte ich euch den Oubaai Golf Club vorstellen, der in der Nähe des George Airport am Meer liegt. Bevor ich ins Detail gehe noch ein Tipp: denkt gerade auf diesem Platz an die Sonnencreme! Das Halfway-House des Oubaai Golfclubs liegt weit entfernt vom Clubhouse. Wer also seine Sonnencreme vergessen hat, ist der Sonne 18 Loch lang schutzlos ausgeliefert (nicht, dass ich aus Erfahrung sprechen würde #wasntme).

Oubaai war der erste Platz, den wir in diesem Jahr in Südafrika gespielt haben, daher war natürlich alles zu Beginn noch recht aufregend und ungewohnt. Wir waren extra etwas zeitiger da, um noch ein paar Bälle auf der Driving Range zu kloppen, mussten jedoch feststellen, dass es lediglich eine kleine Chip- und Putt-Area gab (wie bei den meisten anderen Clubs auch). War aber gar nicht schlimm, so gab es dann einfach ein zweites kleines Frühstück im gemütlichen Clubrestaurant. Als Leihgabe bekamen wir recht passable Schläger bekannter Marken, mit denen man sehr gut zurecht kam.

Oubaai ist einer der ersten Ernie Else Signature Courses in Südafrika und eine gut gepflegte, schöne 18-Loch-Anlage. Der Platz bietet sowohl spektakuläre Sichten in bewaldete Berge, Täler und Schluchten der Outeniqua Mountains, als auch zwei sehr schöne Löcher mit Blick auf den Indischen Ozean.

OubaaiGolfClub-Hole7

Loch 6 im Oubaai Golf Club


Spielerisch ist er abgesehen von ein paar wenigen Bahnen nicht besonders schwer, aber auch keinesfalls langweilig. Nach 9 Loch erwartet einen ein kleines Halfway-House, in dem man sich eine Kleinigkeit gönnen oder aber auch einfach kostenfrei seinen Wasservorrat am Spender auffüllen kann. Besonders spektakulär sind die Löcher 6, 17 und 18. An der 6, einem Par 3, hat man einen tollen Blick in eine Schlucht und einen Abschlag zum Genießen.

Abschlag 18 Oubaai Golf Club

Der Abschlag an der 18

An der 17, ebenfalls ein Par 3, schlägt man direkt aufs Meer zu. Die 18 verläuft dann parallel zur Küste. Ein tolles letztes Loch, das von der Terrasse aus auch genauestens beobachtet werden kann. Es gilt also nochmal alle Reserven zu mobilisieren und die schönsten Schläge rauszuholen.

Schön war auch der Tierbesuch mit Nachwuchs, der natürlich nicht immer zu sehen ist, aber für uns auf alle Fälle mit zu den Highlights zählte.

Springbocks vor Bunker

Tierische Nachwuchs-Golfer

Nach der Runde kann man sehr schön auf der Terrasse mit tollem Blick auf die 18 und das Meer noch ein eiskaltes Light-Beer oder einen leckeren Weißwein genießen. Es lohnt sich also, hier noch etwas Zeit für Loch 19 einzuplanen.

Fazit: Der Oubaai Golf Club sollte auf jeden Fall auch auf der Liste der zu spielenden Plätze in der Nähe von George stehen. Auch, wenn er in meinem persönlichen Ranking, der von uns gespielten Plätze, „nur“ auf dem geteilten dritten Rang landet.

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